Wer mit Familie oder Freunden in die Berge fährt, braucht vor allem Platz für gemeinsame Zeit – und Möglichkeiten, sich zwischendurch zurückzuziehen. Darauf setzen Johann und Markus Unterkofler mit den Rosenstoa Premium Chalets. Vater und Sohn planen, am 5. Dezember 2026 ihre ersten Gäste im Alpendorf von Sankt Johann im Pongau zu begrüßen. Auf rund 800 Metern Höhe entstehen zwei Häuser, die jeweils als privates Urlaubsdomizil gebucht werden können.
Der Blick reicht über das Salzachtal bis zu den Hohen Tauern. Große Fenster holen die Landschaft in die Wohnräume, während die Ausstattung den Aufenthalt auch unabhängig vom Wetter attraktiv machen soll: Jedes Chalet erhält einen eigenen Wellnessbereich, eine Küche und großzügige Flächen unter freiem Himmel.
Zwei Häuser, zwei Grundrisse
Stoanegg und Rosenhag heißen die beiden Chalets. Sie sind mit jeweils 240 Quadratmetern ähnlich groß, unterscheiden sich aber in ihrer Aufteilung. Stoanegg erstreckt sich über drei Geschosse und bietet vier Schlafzimmer für insgesamt bis zu zehn Gäste. Terrassen und Balkone umfassen zusammen 170 Quadratmeter; von der Wohnküche geht es hinaus zum Pool und zur Liegefläche.
Rosenhag verteilt seine Räume auf zwei Etagen. Hier stehen drei Schlafzimmer für bis zu acht Gäste zur Verfügung, ergänzt um 110 Quadratmeter Terrassen und Balkone. Damit eignen sich beide Häuser auch für einen Urlaub mehrerer Generationen oder gemeinsam reisender Freunde. Ein verglaster Lift verbindet die Ebenen innerhalb der Chalets.

Holz und Stein geben den Ton an
Bei der Gestaltung setzt die Familie auf eine ruhige Farbpalette und Materialien mit Bezug zur Region. Fichtenholz, teilweise aus eigener Herstellung, trifft auf handgearbeitete Mauern aus Lungauer Stein. Dazu kommen großformatige italienische Fliesen und Leinenstoffe in Naturtönen. Die Einrichtung hält sich optisch zurück und überlässt den Fenstern mit ihrem Bergblick viel Wirkung.
Die vollständig ausgestatteten Küchen machen es möglich, gemeinsam einzukaufen und zu kochen. Wer den Morgen lieber ohne Vorbereitung beginnt, kann sich das Frühstück ins Chalet bringen lassen. So bleibt die Wahl zwischen einem selbst gestalteten Ferienhausalltag und zusätzlichem Service.

Ein eigener Pool für jede Reisegruppe
Zum privaten Spa gehören Sauna, Teebar und Hot-Pot. Auch die Außenpools sollen ganzjährig beheizt werden. Nach einem Tag im Schnee führt der Weg damit direkt in den eigenen Wellnessbereich. Den Zugang zum Rosenstoa Gym teilen sich die Gäste beider Häuser.
Wie viel Betreuung zum Aufenthalt gehört, hängt vom gebuchten Angebot ab. Für die persönliche Organisation ist der sogenannte Wohlfühlbegleiter vorgesehen: Ein Concierge kümmert sich unter anderem um Restaurantreservierungen, Ausflüge, Shuttlefahrten und die Vermittlung von Spa-Anwendungen. Die Website unterscheidet zwischen den Paketen „Genuss“ und „Signature“, deren Serviceumfang sich beispielsweise beim Housekeeping unterscheidet. Ein Blick auf die enthaltenen Leistungen lohnt deshalb vor der Buchung.

Zwischen Skitag und Familiengeschichte
Die Lage nahe der Gondel macht das Alpendorf zum Ausgangspunkt für Wintersport im Verbund Ski amadé. Im Sommer bieten sich Wanderungen und Radtouren in der Umgebung an. Für die Ausrüstung ist in jedem Haus ein eigener Ski- und Fahrradraum vorgesehen; außerdem gehören je zwei Garagenplätze mit Lademöglichkeit für Elektroautos zur Ausstattung.
Hinter dem Neubau steht eine Familiengeschichte, die mit Holz begann. Die Unterkoflers sind in dritter Generation in der Forst- und Holzwirtschaft tätig. Touristische Erfahrung sammelten sie mit dem 2006 entstandenen Almdorf Reiteralm bei Schladming. Der Name Rosenstoa führt noch weiter zurück: zum Bauernhof in Großarl, auf dem Großvater Johann senior aufwuchs. In Sankt Johann soll daraus nun ein kleiner Rückzugsort mit viel Raum pro Haus werden.