Rund 200 Pistenkilometer, fünf Skigebiete und Thermen nahe den Abfahrten: Die Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge verbindet in der Saison 2026/27 unterschiedliche Formen des Winterurlaubs. Neue Familienangebote ergänzen das Programm. Eine erweiterte Gästekarte erleichtert ab November die Wege mit Bus und Bahn.
Bad Kleinkirchheim, Turracher Höhe, Goldeck, Falkert und Hochrindl bilden das Skigebietsspektrum der Kärntner Region. Neben sportlichen Abfahrten stehen familienfreundliche Hänge, Langlaufmöglichkeiten und Angebote für Tage ohne Ski zur Wahl. Der Millstätter See kann dabei ebenso Ausgangspunkt sein wie ein Quartier direkt am Berg.
Bad Kleinkirchheim: Saisonauftakt mit Piste und Therme
Die Winter Opening Weeks in Bad Kleinkirchheim beginnen am 3. Dezember 2026; der Start des Skibetriebs ist für den 4. Dezember vorgesehen. Vom 4. bis 23. Dezember gilt ein Ski-Opening-Angebot mit drei Skitagen zum Preis von zwei. Es gehört zu entsprechenden Urlaubsangeboten teilnehmender Unterkünfte – die jeweiligen Buchungsbedingungen sind deshalb entscheidend.
Wer seinen Tag zwischen Bewegung und Erholung aufteilen möchte, findet mit den Thermen einen zweiten Schwerpunkt des Ortes. Die Nähe zu den Pisten erlaubt es, Abfahrten mit einem Besuch im Thermalwasser zu verbinden.
Neue Angebote für Familien
Auf der Turracher Höhe soll das neue WinterWonderLand mit Iglus, Lichtshows, Eisrutschen und Schnee-Spielangeboten zusätzliche Möglichkeiten abseits der klassischen Abfahrten schaffen. Der Saisonstart ist nach aktuellem Planungsstand für Ende November 2026 vorgesehen und hängt von der Schneelage ab.
Am Sportberg Goldeck ist der Beginn des Skibetriebs für den 18. Dezember geplant. Vom 2. Januar 2027 bis zum Saisonende können Kinder bis 14 Jahre kostenlos Ski fahren, wenn die Familie in einem teilnehmenden Partnerbetrieb übernachtet und ein Elternteil einen Skipass kauft. Neu angekündigt ist außerdem eine rund vier Kilometer lange Panorama-Loipe auf etwa 1.800 Metern Höhe; das Angebot umfasst auch Möglichkeiten zum Schneeschuhwandern.
Für den Heidi-Alm Skipark Falkert sind der 19. Dezember 2026 als Saisonbeginn und der 4. April 2027 als Saisonende angekündigt. Ein Kombi-Angebot sieht beim Sechs-Tage-Skipass zwei frei wählbare Tage auf der Turracher Höhe vor. Die Hochrindl ergänzt die Auswahl um weitere familienorientierte Winterangebote. Welche Region am besten passt, hängt damit nicht nur von der Zahl der Pistenkilometer ab, sondern auch vom Alter der Kinder und den gewünschten Aktivitäten.

Winterurlaub auch ohne Abfahrten
Am Millstätter See erweitert das neue SeeBad das Wellnessangebot unmittelbar am Wasser. Am Brennsee kommt ein offizieller Kaltbadeplatz hinzu. Zwischen diesen beiden Formen des Winterbadens liegen Angebote für sehr unterschiedliche Vorlieben – eine warme Auszeit ebenso wie ein kurzer Aufenthalt im kalten See.
Winterwanderungen, Langlauf, Schneeschuhtouren und Skitouren ergänzen das alpine Skifahren. Wer innerhalb einer Reise verschiedene Aktivitäten verbinden möchte, kann einzelne Tage nach Wetter und persönlichen Interessen gestalten, statt sich für den gesamten Aufenthalt auf eine Sportart festzulegen.

Advent am See und in Bad Kleinkirchheim
Zum Winterbeginn gehören auch der Millstätter Lichtweg und der Kirchheimer Advent. Lichtinszenierungen und regionale Angebote ergänzen die ersten Skitage um ein Abendprogramm am See oder im Ort. Die aktuellen Termine und Veranstaltungen bündelt die Region auf ihrer Adventseite.

Ab November wird die Gästekarte zum Fahrschein
Eine praktische Neuerung betrifft die Anreise und die Wege vor Ort: Ab 1. November 2026 können registrierte Übernachtungsgäste mit der Gästekarte beziehungsweise dem digitalen ZEITpass den einbezogenen Bus- und Bahnverkehr in Kärnten bis Lienz ohne zusätzlichen regulären Fahrpreis nutzen. Die Karte wird über die Unterkunft ausgegeben und gilt auch am An- und Abreisetag.
Beim Nockmobil fällt allerdings ein Komfortzuschlag von zwei Euro an. Zudem sind nicht sämtliche Sonder- und Shuttleverkehre eingeschlossen. Wer einen Skitag ohne eigenes Auto plant, sollte deshalb die konkrete Verbindung und die Geltungsbedingungen der Gästefreifahrt vorab prüfen.