Wie werden die Deutschen 2026 verreisen? Eine aktuelle Studie von Marriott Bonvoy liefert spannende Antworten: Luxusmomente werden wichtiger, Country-Hopping wird Trend – und künstliche Intelligenz verändert die Art der Reiseplanung grundlegend. Die Ergebnisse zeigen klare Vorlieben, überraschende Verschiebungen und neue Chancen für die Tourismusbranche.
Was die deutsche Reisende 2026 wirklich wollen
Reisen bleibt für die Deutschen ein zentrales Lebensgefühl – und das stärker als je zuvor. Die aktuelle Studie von Marriott Bonvoy zeigt, dass 77% der Reisenden gleich viele oder sogar mehr Reisen als im Vorjahr planen. Für 2026 steht nicht die reine Erholung im Fokus, sondern das bewusste Erleben. Urlaube sollen inspirieren, bereichern und in Erinnerung bleiben. Besonders auffällig ist dabei der Wunsch nach einem „Mehr” an Komfort und Emotionen.
Luxus als Belohnung, aber bewusst eingesetzt
In einer Zeit, in der viele Menschen zwischen beruflichem Druck und gesellschaftlicher Unsicherheit balancieren, wächst der Wunsch nach gezielter Erholung.. Ein besonderer Trend ist das von Marriott bezeichnete Phänomen „Lux-Scaping“, bei dem Reisende sich bewusst luxuriöse Hotelaufenthalte am Anfang oder am Ende einer Reise gönnen. Laut der Studie Ticket to Travel haben 46% der Deutschen eine Reise bereits einmal so veredelt. Urlauber, die diese Form der Reise bereits für sich entdeckt haben, erklären, es helfe ihnen, schneller abzuschalten und sie kehren erholter von einer Reise zurück. Luxus, den sich manche Reisende für eine komplette Langzeitreise so nicht leisten würden, wird für einen kürzeren Zeitraum erlebbarer gemacht. Dieser „zugängliche Luxus“ wird 2026 zum festen Bestandteil der Reiseplanung.

Mehr als Erholung: Urlaub wird zum Ausdruck der Persönlichkeit
Wer 2026 verreist, sucht mehr als nur Entspannung – er inszeniert seine Interessen. Die aktuelle Studie von Marriott Bonvoy zeigt: Über die Hälfte der deutschen Urlauber (56%) hat bereits Reisen unternommen, um einer persönlichen Leidenschaft nachzugehen – ob Musikfestival, Sportevent, kulinarische Entdeckungsreise oder Abenteuertrip. Männer sind dabei besonders aktiv (61%), Frauen etwas zurückhaltender (51%). Auffällig: Je jünger, desto individueller. Bei der Generation Z geben ganze 80% an, dass sie gezielt Reisen rund um ihre Hobbys planen – klassische Erholung tritt in den Hintergrund.
Genau hier setzt Marriott Bonvoy Moments an – ein exklusiver Bestandteil des Bonusprogramms Marriott Bonvoy. Das exklusive Programm verwandelt gesammelte Punkte in außergewöhnliche Erlebnisse: Backstage bei Konzerten, Meet & Greets mit Sportstars, Kochkurse mit Spitzenköchen oder VIP-Tickets für internationale Events. So wird aus dem Treueprogramm eine Eintrittskarte in die Welt der persönlichen Leidenschaften – und aus Urlaub ein Statement.

Regionalität: Urlaub vor der Haustür im Aufwind
Der Trend zum Heimaturlaub verstärkt sich deutlich: 31% der Deutschen planen, ihren Haupturlaub 2026 im eigenen Land zu verbringen – ein klarer Anstieg gegenüber 23% im Vorjahr. Auch im europäischen Vergleich zeigt sich eine starke Rückbesinnung auf das eigene Land. Marriott Internationals Regional Vice President für Deutschland, Österreich und Schweiz, Stefan Kühr, betont: „Die wachsende Beliebtheit von Inlandsreisen – besonders bei älteren Zielgruppen – unterstreicht, wie wichtig vertraute Erlebnisse, regionale Verankerung und verlässlicher Service geworden sind. Für Marriott International bedeutet das, unsere Häuser in Deutschland und anderen europäischen Kernmärkten noch stärker als lokale Rückzugsorte zu positionieren, die Nähe und Qualität verbinden.“

Country Hopping: Mehrere Länder, ein Urlaub
Wen es doch ins Ausland zieht, besucht (wenn möglich) direkt mehrere Länder und betreibt Country Hopping – also die Kombination mehrerer Länder innerhalb einer Reise. Fast zwei Fünftel der deutschen Reisenden ziehen diese Urlaubsform in Betracht: 16% planen sie fest ein, 23% halten sie für wahrscheinlich, und weitere 27% schließen sie zumindest nicht aus. Besonders beliebt ist der Trend bei jungen Erwachsenen. Die Nähe europäischer Länder begünstigt diesen Stil der Reiseplanung – etwa durch Städtekombinationen wie Wien–Budapest oder durch Routen, die Strandurlaube in Kroatien mit Zwischenstopps in Italien verbinden.

Künstliche Intelligenz verändert die Reiseplanung
Bei der individuellen Reiseplanung der Deutschen nimmt die Rolle von künstlicher Intelligenz rasant zu. Knapp 34% der Deutschen setzen bereits KI bei der Urlaubsplanung ein. Die Technologie wird weniger als Ersatz für menschlichen Service wahrgenommen, sondern als komfortable Ergänzung – besonders in der Vorbereitung.

Der Ticket to Travel 2026-Report von Marriott Bonvoy unterstreicht einen grundlegenden Wandel im Reiseverhalten deutscher Urlauber. Es geht nicht mehr nur um „weg vom Alltag“, sondern um gezielte Erlebnisse, Wertschätzung, Technologie und bewussten Genuss.
Informationen zur Studie:
Die Befragung erfolgte unter 2.041 Erwachsenen in Deutschland, Teil einer großen EMEA-Studie mit 22.266 Personen.