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Der Ausblick aufs neue Reisejahr: Das bewegt deutsche Urlauber 2026. © Pexels, Pavel Danilyuk

Reisetrends 2026: Was deutsche Urlauber wirklich wollen – Luxus, Leidenschaft und KI

Eine neue Marriott-Bonvoy-Studie zeigt, wie sich die Reisepläne der Deutschen verändern – und welche Rolle Technologie, Hobbys und Emotionen spielen.

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Erstellt von: TOURISTBOOK Marketing

Wie werden die Deutschen 2026 verreisen? Eine aktuelle Studie von Marriott Bonvoy liefert spannende Antworten: Luxusmomente werden wichtiger, Country-Hopping wird Trend – und künstliche Intelligenz verändert die Art der Reiseplanung grundlegend. Die Ergebnisse zeigen klare Vorlieben, überraschende Verschiebungen und neue Chancen für die Tourismusbranche.

Was die deutsche Reisende 2026 wirklich wollen

Reisen bleibt für die Deutschen ein zentrales Lebensgefühl – und das stärker als je zuvor. Die aktuelle Studie von Marriott Bonvoy zeigt, dass 77% der Reisenden gleich viele oder sogar mehr Reisen als im Vorjahr planen. Für 2026 steht nicht die reine Erholung im Fokus, sondern das bewusste Erleben. Urlaube sollen inspirieren, bereichern und in Erinnerung bleiben. Besonders auffällig ist dabei der Wunsch nach einem „Mehr” an Komfort und Emotionen.

Luxus als Belohnung, aber bewusst eingesetzt

In einer Zeit, in der viele Menschen zwischen beruflichem Druck und gesellschaftlicher Unsicherheit balancieren, wächst der Wunsch nach gezielter Erholung.. Ein besonderer Trend ist das von Marriott bezeichnete Phänomen „Lux-Scaping“, bei dem Reisende sich bewusst luxuriöse Hotelaufenthalte am Anfang oder am Ende einer Reise gönnen. Laut der Studie Ticket to Travel haben 46% der Deutschen eine Reise bereits einmal so veredelt. Urlauber, die diese Form der Reise bereits für sich entdeckt haben, erklären, es helfe ihnen, schneller abzuschalten und sie kehren erholter von einer Reise zurück. Luxus, den sich manche Reisende für eine komplette Langzeitreise so nicht leisten würden, wird für einen kürzeren Zeitraum erlebbarer gemacht. Dieser „zugängliche Luxus“ wird 2026 zum festen Bestandteil der Reiseplanung.

The Ritz-Carlton, Berlin
Stilvoll in den Urlaub starten oder entspannt abschließen im The Ritz-Carlton, Berlin. © Marriott International

Mehr als Erholung: Urlaub wird zum Ausdruck der Persönlichkeit

Wer 2026 verreist, sucht mehr als nur Entspannung – er inszeniert seine Interessen. Die aktuelle Studie von Marriott Bonvoy zeigt: Über die Hälfte der deutschen Urlauber (56%) hat bereits Reisen unternommen, um einer persönlichen Leidenschaft nachzugehen – ob Musikfestival, Sportevent, kulinarische Entdeckungsreise oder Abenteuertrip. Männer sind dabei besonders aktiv (61%), Frauen etwas zurückhaltender (51%). Auffällig: Je jünger, desto individueller. Bei der Generation Z geben ganze 80% an, dass sie gezielt Reisen rund um ihre Hobbys planen – klassische Erholung tritt in den Hintergrund.

Genau hier setzt Marriott Bonvoy Moments an – ein exklusiver Bestandteil des Bonusprogramms Marriott Bonvoy. Das exklusive Programm verwandelt gesammelte Punkte in außergewöhnliche Erlebnisse: Backstage bei Konzerten, Meet & Greets mit Sportstars, Kochkurse mit Spitzenköchen oder VIP-Tickets für internationale Events. So wird aus dem Treueprogramm eine Eintrittskarte in die Welt der persönlichen Leidenschaften – und aus Urlaub ein Statement.

Sound of Music Tour lumaa Studios
Mehr als Erholung: Urlaub wird Ausdruck von Persönlichkeit. Vom Sheraton Grand Salzburg starten Musik- und Filmbegeisterte zu ihrer Sound of Music Tour. © lumaa Studios

Regionalität: Urlaub vor der Haustür im Aufwind

Der Trend zum Heimaturlaub verstärkt sich deutlich: 31% der Deutschen planen, ihren Haupturlaub 2026 im eigenen Land zu verbringen – ein klarer Anstieg gegenüber 23% im Vorjahr. Auch im europäischen Vergleich zeigt sich eine starke Rückbesinnung auf das eigene Land. Marriott Internationals Regional Vice President für Deutschland, Österreich und Schweiz, Stefan Kühr, betont: „Die wachsende Beliebtheit von Inlandsreisen – besonders bei älteren Zielgruppen – unterstreicht, wie wichtig vertraute Erlebnisse, regionale Verankerung und verlässlicher Service geworden sind. Für Marriott International bedeutet das, unsere Häuser in Deutschland und anderen europäischen Kernmärkten noch stärker als lokale Rückzugsorte zu positionieren, die Nähe und Qualität verbinden.“

München Marriott Hotel City West
Regionalität: Das München Marriott Hotel City West als perfekte Adresse für einen Städtetrip im eigenen Land. © Marriott International

Country Hopping: Mehrere Länder, ein Urlaub

Wen es doch ins Ausland zieht, besucht (wenn möglich) direkt mehrere Länder und betreibt Country Hopping – also die Kombination mehrerer Länder innerhalb einer Reise. Fast zwei Fünftel der deutschen Reisenden ziehen diese Urlaubsform in Betracht: 16% planen sie fest ein, 23% halten sie für wahrscheinlich, und weitere 27% schließen sie zumindest nicht aus. Besonders beliebt ist der Trend bei jungen Erwachsenen. Die Nähe europäischer Länder begünstigt diesen Stil der Reiseplanung – etwa durch Städtekombinationen wie Wien–Budapest oder durch Routen, die Strandurlaube in Kroatien mit Zwischenstopps in Italien verbinden.

Renaissance Hamburg
Reisetrend: Country Hopping. Wie wäre es mit einem Stopp im Renaissance Hamburg, bevor es nach Dänemark weitergeht? © Marriott International

Künstliche Intelligenz verändert die Reiseplanung

Bei der individuellen Reiseplanung der Deutschen nimmt die Rolle von künstlicher Intelligenz rasant zu. Knapp 34% der Deutschen setzen bereits KI bei der Urlaubsplanung ein. Die Technologie wird weniger als Ersatz für menschlichen Service wahrgenommen, sondern als komfortable Ergänzung – besonders in der Vorbereitung.

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Luxus, KI und Leidenschaft. Das sind die Reisetrends für 2026. © Marriott International

Der Ticket to Travel 2026-Report von Marriott Bonvoy unterstreicht einen grundlegenden Wandel im Reiseverhalten deutscher Urlauber. Es geht nicht mehr nur um „weg vom Alltag“, sondern um gezielte Erlebnisse, Wertschätzung, Technologie und bewussten Genuss.


Informationen zur Studie:
Die Befragung erfolgte unter 2.041 Erwachsenen in Deutschland, Teil einer großen EMEA-Studie mit 22.266 Personen.

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